Auf den Spuren von Jacob E. Polak (1818-1891)
Vom Wiener Arzt zum Wegbereiter der modernen Medizin in Persien
Jacob Eduard Polak (1818–1891) – Ein Wiener Arzt zwischen Persien und Europa
Ein Wiener Arzt wird Leibarzt des Schahs und begründet die moderne Medizin in Persien. Er trägt Wissen in beide Richtungen – aus Europa nach Persien und aus Persien zurück nach Wien – und bringt auf dem Rückweg Maulbeerbäume mit, die bis heute in Kärnten stehen.
2026 fallen zwei Jubiläen zusammen: Vor 175 Jahren kam Jacob Eduard Polak nach Persien, vor 135 Jahren starb er in Wien. Der Mediziner, Ethnograph und Naturforscher gilt als einer der großen Brückenbauer zwischen Österreich und dem Iran. Er bildete an der neu gegründeten Dār al-Fonun die erste Generation von Ärzten der westlichen Schulmedizin in Persien aus und verfasste Standardwerke über Land und Medizin. Sein Austausch verlief in beide Richtungen: wissenschaftliche Erkenntnisse von Europa nach Persien und zurück – und mit ihnen die weiße Maulbeere, die er zur Seidenzucht nach Kärnten brachte, wo Bäume aus jener Zeit noch heute als Naturdenkmal stehen.
An diesem Abend würdigen wir Polak dort, wo sein Wiener Erbe zu Hause ist: im historischen Großen Hörsaal des Josephinums.
Es erwarten Sie:
- Grußworte von Josephinum und ÖAW
- Eine Videobotschaft von Friedrich Stift, Botschafter der Republik Österreich in Teheran/Iran
- Eine Lesung aus Polaks Schriften
- Vorträge von Shahrokh Shariat (Universitätsklinik für Urologie MedUni Wien), Afsaneh Gächter (Polak-Biografin), Babak Bahadori (Internist) & Agnieszka Magg (Pharmazeutin) sowie Bernhard Sikora (BerBerSan) – von Polaks medizinischen Verdiensten über seine botanischen Sammlungen bis zur Maulbeere von heute
- Eine Videobotschaft von Daniela Torsh, Nachfahrin Polaks
- Zum Ausklang eine persische Verkostung: Snacks, Süßigkeiten und Getränke – und für jeden Gast ein kleines Erinnerungsgeschenk
Freitag, 30. Oktober 2026, 15:00–18:00 Uhr (Einlass ab 14:30)
Großer Hörsaal, Josephinum, Währinger Straße 25, 1090 Wien
Eintritt frei. Die Plätze sind begrenzt – Anmeldung erforderlich.
Eine Veranstaltung mit der Universitätsklinik für Urologie der Medizinischen Universität Wien und BerBerSan®.
Datenschutzhinweis: Die Anmeldung erfolgt über die Plattform Eventbrite. Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Anmeldedaten (Name, E-Mail-Adresse) ist die BerBerSan GmbH, Pfarrgasse 677, 8970 Schladming, info@berbersan.at. Ihre Daten werden ausschließlich zur Organisation und Durchführung der Veranstaltung am 30.10.2026 verwendet (Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und spätestens drei Monate nach der Veranstaltung gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht; Eventbrite Inc. (USA) verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter auf Grundlage des EU-U.S. Data Privacy Framework. Sie haben jederzeit das Recht auf Auskunft, Berichtigung und Löschung (info@berbersan.at).
Foto-/Videohinweis: Bei der Veranstaltung werden Fotos und ggf. Videoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter angefertigt. Mit Ihrer Teilnahme nehmen Sie dies zur Kenntnis. Wenn Sie nicht fotografiert werden möchten, geben Sie uns bitte beim Einlass Bescheid.
Organisation und Programm:
Mag.a Dr.in Afsaneh Gächter in Kooperation mit der Universitätsklinik für Urologie der Medizinischen Universität Wien und BerBerSan®.
Line-Up
Univ.-Prof. DDr. Shahrokh F. Shariat
Dr.in Afsaneh Gächter
Priv. Doz. Dr. Babak Bahadori
Mag. pharm. Dr.in Agnieszka Magg
Em. Univ.-Prof. Dr. Helmut Denk
Dr. Friedrich Stift
Gut zu wissen
Highlights
- 3 Stunden 30 Minuten
- Präsenzveranstaltung
Ort
Josephinum - Medizinhistorisches Museum Wien
25 Währinger Straße
1090 Wien
Wie möchtest du anreisen?

Agenda
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Einlass und Empfang
Großer Hörsaal (Registrierung der Gäste und informeller Empfang). Moderation: Kambiz Kohansal MA BSc (WKO, Head of Startup-Services).
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Begrüßung & Eröffnung
Dr.in Christiane Druml (Direktorin des Josephinums/MedUni Wien) Dr. Friedrich Stift (Botschafter der Republik Österreich in Teheran/Iran) Univ.-Prof. Dr. Helmut Denk (ehem. Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ehem. Ordinarius für Pathologische Anatomie, MedUni Graz).
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Lesung
Mag.a Andrea Hiller (Sozial- und Kulturanthropologin) „Jacob E. Polak im eigenen Wort“ – Auszüge aus Schriften und Briefen.