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SCREENING: 4,5 EXPERIMENTE

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Tonkino Saalbau

Flachgasse 25

1150 Wien

Austria

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SCREENING: 4,5 EXPERIMENTE - MIT CLAUDIA SIEFEN-LEITICH, KEVIN A. RAUSCH, PAUL KRIMMER, RENGER VAN DEN HEUVEL

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4,5 EXPERIMENTE ist ein privates Event, zu dem Sie persönlich eingeladen sind.

Es gibt 4 Screenings, die an aufeinander folgenden Donnerstagen stattfinden, jeweils mit anschließendem home-made Glühwein oder non-alcoholic Punsch im Garten.

Um die gesetzlich vorgegebenen Richtlinien einzuhalten, ist die maximale Besucherzahl für jedes Screening auf 6 Personen beschränkt. Deshalb bitten wir Sie, sich für einen Termin anzumelden. Gezeigt werden:

Auf Ihr Kommen freuen sich

Tanya van Breda Vriesman + Katharina Kast

Van Kast Productions

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WHAT’S IN A NAME?

NL/AT 2020, Film Installation // Renger van den Heuvel

In his film installation WHAT’S IN A NAME? Renger van den Heuvel explores the process of name-giving and the meaning of a certain name, if there is any meaning at all.

Combining moving images (Super 8 analogue film, digital video), various prints and name statistics of popular baby names as well as live performance in the form of a spoken anecdote, the filmmaker attends to the issue - To what extent does our given name shape our identity?

GEERTEN MEIJSING DRINKING COFFEE

NL/AT 2020, 16mm // Renger van den Heuvel

This short film is a nod to a set of pictures made by poet, photographer, and filmmaker Gerard Malange showing how William S. Burroughs is making coffee in NY in 1974. At the age of 19, Dutch writer Geerten Meijsing translated Williams S. Burroughs’ Naked Lunch together with Keith Snell into Dutch. Meijsing and Burroughs met once in Amsterdam in the ‘70s. Burroughs did not like his hotel in De Pijp and Meijsing helped him to upgrade to the Hotel De L'Europe in the center. They never met again. (By the way, William S. Burroughs studied medicine in Vienna in the 1930s.)

Renger van den Heuvel is a Dutch independent filmmaker living and working in Vienna, where he studied at the ‘Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film’. After a screening in a Dutch town of his first film set in Moscow in 1980, a Russian woman stood up and said: “Thank you, this is a film about my Russia.” Novelist Pieter Waterdrinker remarked about Renger’s portrait of Dutch writer Geerten Meijsing,: “I’ve never seen something like this before.”

VICTORY (2007) - a documentary about life in Moscow in 1980, FULL THROTTLE III - END TIMES (2015) - essay film portraying Dutch cult writer Geerten Meijsing

NOTIZEN - #1 „Müssen wir erwachsen werden“

AT 2020, 1 min., 35mm 1,33:1, S/W // Paul Krimmer

NOTIZEN ist eine Filmreihe mit weitgehend ungeordneten Aufzeichnungen täglicher Beobachtungen. Es sind Filme, die auf der Suche nach ihrer eigenen Form sind - sie sind nicht als Fragment zu sehen, sondern als Zeugnisse von Lebensgier bewusst konzipiert.

Paul Krimmer steht hinter dem Tonkino Saalbau - ein unabhängig agierendes Kino in einem Hinterhof im Grenzgebiet des 14. und 15. Bezirks in Wien. Es ist Projektion und Produktion. Ein modernes Mysterium, in Eigenregie, im Sinne der Subversion. Live-Vertonungen, Selbstentwicklung, Digitalisierung sowie Ausbelichtung und Projektionen. Hauptaugenmerk von Paul und seinem Tonkino Saalbau ist die Liebe zur analogen Filmkunst. Tonkino Saalbau: http://www.saalbau.at/

NAPULE

AT 2019/20, 8 min., HD (S8mm), ital. OF // Kevin A. Rausch

„Wie geht es dir meine Liebe,

ich denke an dich

Schickt mir ein Foto von dir

In einigen Tagen schicke ich dir das Paket mit der Kleidung.

Antworte mir wie es dem Kind geht

Ciao Aldo“

(Carlo im Gefängnis)

„Ich warte auf Arbeit, Wohnung habe ich schon“

—Die Momentaufnahmen eines Tages kündigen schon die Hitze an, welche bis zum Abend durch die Straßen von Neapel ziehen wird. Es begegnen uns Menschen, Strukturen und beiläufige Bewegungen, manche von unterschwelliger Aggression, aber immer auch erfüllt von einer dichten Poesie und Zärtlichkeit. Wie Tableaus hat der bildende Künstler Kevin A. Rausch diese mit seiner 8mm-Kamera eingefangen, oder sie haben sich von ihm einfangen lassen? Eingebettet in die Postkarten und auch in die zu hörende Stimme eines Gefängnisinsassen gleicht dieser Film einem Liebesbrief; die kompositorische Vertonung von Katharina Kast unterstützt den gegenseitigen Austausch von Betrachtung und Betrachtet-Werden. Eine innige und verdichtete Reise findet statt, die in ihrer Montage die Sehnsucht fortführt, welche in den Postkarten ihr Zitat findet. Und diese Stimme hallt nach.—

„Noch arbeite ich nicht,

in 8 Tagen erwarte ich eine sichere Antwort,

sobald ich jedoch anfange zu arbeiten, schicke ich dir etwas Gras.

Antworte mir bald.

Ich hab dich so lieb und ich sehne mich nach dir!

Aldo“

(Aldo Lupoletti Spital S. Spirito Medicina Sociale Pescara)

Film Editing: Claudia Siefen-Leitich

Music + Sound Editing: Katharina Kast

Music Mixing: Leon Leder

Consultant: Hans Christian Leitich

Picture Editing: Paul Krimmer

Speaker: Lorenzo Xiques

NAPULE Trailer (von Igor Basagic): https://vimeo.com/454068535

Kevin A. Rausch, geboren 1980 in Wolfsberg, ist Maler und experimenteller Filmemacher. Er lebt und arbeitet in Wien. http://www.kevinarausch.com/

LUDWIG’S TAPE

AT 2014/15, 21 min., HD, engl. OF // Claudia Siefen-Leitich

Der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein (1889-1951) liebte das Kino, die Architektur, vegetarisches Essen und Klebeband. Und nicht zuletzt junge Männer. Wir sehen einen Mann und hören eine irische Stimme. Wer ist das nun, den wir betrachten und wer, den wir hören? Wir beobachten den Mann, wie er alltägliche Dinge verrichtet, und wir lauschen leidenschaftlichen Worten der Liebe und der Einsamkeit. Und auch der Freude an ihnen.-

AT / 2014/15 21 min – HD – engl. OF

Buch, Konzept und Regie: Claudia Siefen-Leitich

Kamera: Sebastian Postl

Schnitt: Christine Dériaz

Mit Barry Currid (Die Stimme), Kevin Lutz (Der Mann).

Claudia Siefen-Leitich, geboren 1972 in Köln. Autorin, Herausgeberin und Filmemacherin. Schreibend & unterrichtend zu Filmtheorie, Japanische Avantgarde und Analogfilm.

Weitere Filme: HAB' SO LANG AUF DICH GEWARTET; SEXY HÄTTE DAS NICHT SEIN SOLLEN; GIBS AUF! EIN KOMMENTAR; ALICE IN ILLNESS - On the Representation of Female Illness in Cinema (in Arbeit).

LUDWIG'S TAPE Teaser (von Christine Dériaz): https://vimeo.com/83965362

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Flachgasse 25

1150 Wien

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