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Vergessene und wiederentdeckte Frauen in der Kunstgeschichte. Das Beispiel Hannah Ryggen und ein Blick ins Zeitgenössische

Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Dr. Marit Paasche und der Künstler Ingar Dragset sprechen über die politische Künstlerin Hannah Ryggen. Die Berliner Galeristin Anahita Sadighi und die Künstlerin Hanne Lippard kommentieren. Moderation: Clemens Bomsdorf.

Am 5. Februar 2020, um 19 Uhr im Felleshus der Nordischen Botschaften.

Der Abend beginnt mit einer kurzen Einführung in das Werk von Hannah Ryggen durch Marit Paasche, Autorin der Ryggen-Biographie „Threads of Defiance“ – für die New York Times eines der 26 besten Kunstbücher des Jahres 2019.

Weltausstellung in Paris mit Picasso, Venedig Biennale, dann in Vergessenheit geraten; 2019/20 wiederentdeckt in Frankfurt. – So liest sich überspitzt der künstlerische Lebenslauf der Norwegerin Hannah Ryggen (1894-1970). Viele andere Künstlerinnen teilen ihr Schicksal. Den meisten war und ist anders als Ryggen nicht einmal vergönnt, je international auszustellen. Erst allmählich entdecken Museen und Markt, dass auch Frauen schon seit Jahrhunderten sehr gute Kunst machen.

Warum erst jetzt? Warum hatten es Frauen in der Kunstgeschichte so lange so schwer? Und: Hat sich daran wirklich etwas Grundlegendes geändert oder sind die Ausstellungen mit Frauen nur eine Modeerscheinung? Was kann noch getan werden?

Diese Fragen diskutieren die Ryggen-Expertin und Kuratorin Marit Paasche und der international tätige norwegische Künstler Ingar Dragset, der sich viel mit dem Werk Ryggens auseinandergesetzt hat und als Teil des Duos Elmgreen & Dragset seit Jahrzehnten international ausstellt. Die Berliner Galeristin Anahita Sadighi erzählt von ihren Erfahrungen junge Künstlerinnen zu etablieren.

In der Berliner Nationalgalerie ist aktuell die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit“ mit Künstlerinnen aus der Sammlung zu sehen und in der Frankfurter Schirn Kunsthalle ging soeben die mit enormem Medieninteresse begleitete Ryggen-Schau "Gewebte Manifeste" zu Ende. Beide Ausstellungen sind ein guter Anlass für diese Diskussion.

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung von der Königlich Norwegischen Botschaft und Kunst & Recht. a conversation series.

5. Februar 2020, 19.00 Uhr im Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstr. 1. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Norwegische Botschaft zu einem kleinen Umtrunk ein.

BILD: Ausschnitt aus dem Werk „Grini" (1945, Hannah Ryggen). Courtesy of Nordenfjeldske Kunstindustrimuseum Trondheim.

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