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Ausstellungen im Willy-Brandt-Haus

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Veranstaltungsort

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Willy-Brandt-Haus

Wilhelmstraße 140

10963 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events
bis 10.1.2021 ECHO DES KRIEGES - Sammlung Benita Suchodrev I NEUE ZEIT? 75 Jahre Kriegsende I Ruth & Lotte Jacobi - Fotografien

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Aktuell erwarten Sie folgende Ausstellungen im Willy-Brandt-Haus:

ECHO DES KRIEGES - Sammlung Benita Suchodrev

Diese Ausstellung zeigt Originalaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Fotografien, die dem Blick jener Augen folgen, die die Geschehnisse beobachtet haben, derjenigen, die die Ereignisse verursacht, erlitten, erlebt haben.Erworben auf Auktionen, bei Zeitzeugen und auf Flohmärkten in zahlreichen Ländern konnte die russisch-amerikanische Fotokünstlerin Benita Suchodrev einen Schatz von persönlichen Erinnerungen heben, der zeitgeschichtliche Einblicke gewährt und die Auseinandersetzung mit der Erfahrung des Krieges befördert.

NEUE ZEIT? 75 Jahre Kriegsende

Die Ausstellung NEUE ZEIT? versammelt drei Fotoarchive: Die Aufnahmen eines unbekannten deutschen Soldaten beim Einmarsch in Warschau im Herbst 1939, Aufnahmen des dem Bauhaus nahestehenden Fotografen Dieter Keller von der ukrainischen Front 1941/42, sowie Fotografien des russischen Frontfotografen Valery Faminsky von der Befreiung Berlins und den ersten Friedenstagen in der Stadt.

Die Ausstellung NEUE ZEIT? wird von Ana Druga und Thomas Gust (Verlag Buchkunst Berlin) in enger Zusammenarbeit mit Gisela Kayser, Leiterin des Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und Dr. Norbert Moos, vom Forum für Fotografie in Köln kuratiert.

RUTH & LOTTE JACOBI - Fotografien

Die Ausstellung vereint das fotografische Werk der beiden Schwestern Lotte und Ruth Jacobi. Hineingeboren in eine Fotografendynastie, führen sie ab 1931 zusammen das Fotoatelier Jacobi, mitten im Berliner Westen am Kurfürstendamm, wo die Avantgarde zu Hause ist.

Als Repräsentantin der „Neuen Fotografie“ wurde Lotte Jacobi bereits in den 1920ern berühmt, wäh-rend ihre jüngere Schwester Ruth weitgehend unbekannt blieb. Zum ersten Mal ist das fotografische Werk – bestehend aus Porträts, Stillleben, Reportagen, Lichtbildern und Experimentalaufnahmen – dieser vierten Generation einer Fotografenfamilie in einer Ausstellung vereint. Neben Schwarz-Weiß-Aufnahmen erlauben Briefe, persönliche Dokumente, Familienfotos und Texte zur Historie einen tiefen Einblick in die Lebenswelt der Schwestern.

Lotte Jacobi (1896-1990) übernimmt 1927 das väterliche Atelier, nachdem sie an der Staatlichen Höheren Fachschule für Phototechnik in München eine zweijährige Ausbildung zur Fotografin ab-solvierte. Sie wird bereits in den 1920er Jahren mit ihren Porträts u.a. von Albert Einstein, Käthe Koll-witz, Lotte Lenya oder Klaus und Erika Mann berühmt.

Ruth Jacobi (1899-1995) steht zeitlebens im Schatten ihrer Schwester. Sie erhält ihre Ausbildung an der Photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins in Berlin. Ihr Werk umfasst Porträts, Stillleben, Reportage- und Reisefotografien sowie Pflanzen- und Experimentalfotografien. Das Œuvre von Ruth Jacobi ist bis heute noch wenig erforscht.

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie statt.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Besuchs ist notwendig.

Bitte halten Sie Abstand und beachten Sie die üblichen Hygieneregeln.

Foto: Hotel Kaiserhof, Berlin 1946 © Sammlung Benita Suchodrev/privat

Foto: Warschau 1939 © Stadtarchiv Passau

Lotte Jacobi: Lotte Lenya, Berlin, 1928 © The University of New Hampshire, 2019

Die Ausstellung zu Lotte und Ruth Jacobi ist Teil des diesjährigen Europäischen Monats der Fotografie EMOP

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