1. Schweizer IT-JuristinnenTag

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Bahnhofstrasse 53

c/o Niederer Kraft Frey AG

8001 Zürich

Switzerland

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Das BarCamp zu Digitalisierung und Recht

Zürich

25. August 2020

Der 1. Schweizer IT-JuristinnenTag ist keine Tagung! Nein. Ist er nicht. Der 1. Schweizer IT-JuristinnenTag wird von uns ganz bewusst als BarCamp ausgestaltet.

Programm

Welcome-Time Anmeldung, Kaffee & Croissants

9:00 – 9:30 Eröffnung durch Nicole Beranek Zanon und Clara-Ann Gordon

9:15 – 9:45. Keynote I: ANNA ZEITER

Globale Datenschutzentwicklungen – DSGVO als weltweiter Goldstandard?​

9:45 – 10:30 Vorstellung der Sessions

durch die TeilnehmerInnen + im Anschluss: Abstimmung und Session-Planung

ab 10:30 Beginn der Sessions

10:30–11:15 1. Session-Slot

(es finden zeitgleich mehrere Sessions statt)

11:20–12:05 2. Session-Slot

(es finden zeitgleich mehrere Sessions statt)

Mittagspause

13:20–13:50 Keynote II MARIANNE FASSBIND

13:50–14:35 3. Session-Slot

(es finden zeitgleich mehrere Sessions statt)

14:40–15:25 4. Session-Slot

(es finden zeitgleich mehrere Sessions statt)

Kaffeepause

15:55–16:25 Keynote III OLGA FELDMEIER (To be confirmed)

How tokenization will enable global decentralized marketplaces and decentralized finance (DeFi)

16:30-17:00 Abschlussrunde

ab 17:00 Meet ‘n’ Greet / Fingerfood & Wein


Session-Ideen

Marlene Schreiber

Agiles Projektmanagement für Juristen - Was wir für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten von der Softwareentwicklung lernen können.

Caroline Gaul

A New Player: M&A Transactions and Digital Economy

Nina Diercks

Aktuelle Stunde DSGVO

Juliette Hotz

Speak to me! Voice - die Zukufnt der Interaktion zwischen Mensch und Maschine

Clara-Ann Gordon

Daten(schutz) bei M&A-Transaktionen

Nicole Beranek Zanon

Artificial Intelligence: Risiken und Chancen der künstlichen Intelligenz, Maschine Learning und Deep Learning

u.a.


Was ist ein Barcamp?

Der Schweizer IT Juristinnen Tag ist keine Tagung? Nein. Ist er nicht. Der Schweizer IT Juristinnen Tag wird von uns ganz bewusst als BarCamp ausgestaltet.

  • Was ist überhaupt ein «BarCamp»?
  • Warum ein BarCamp?
  • Was wird inhaltlich geboten?
  • Wie wird für die Qualität der Vorträge gesorgt?

All diese Fragen kommen Ihnen nun möglicherweise in den Sinn und wir beantworten Sie Ihnen sehr gerne der Reihe nach.

Was ist ein Barcamp?

Ein BarCamp ist eine Nicht-Konferenz. Das heisst, es gibt zwar durchaus einen Ablaufplan, aber keinen Tagungsplan. Die Inhalte der Tagung (also des BarCamps) werden nämlich von niemand anderem als Ihnen selbst erstellt. Das funktioniert wie folgt:

Nach dem ersten Willkommens-Kaffee treffen sich alle TeilnehmerInnen zur Planung der Vorträge bzw. vielmehr der «Sessions» (Sitzung). Dabei hat jede/r TeilnehmerIn die Möglichkeit, selbst eine Session anzubieten und binnen 30 Sekunden dem Publikum vorzustellen, zu pitchen.

Alle Sessionvorschläge werden gesammelt. Im Anschluss stimmen die TeilnehmerInnen darüber ab, an welchen Sessions sie Interesse haben, daraufhin wird von der Orga der sogenannte Sessionplan erstellt. Nun ist es an jedem/r TeilnehmerIn selbst, sich zwischen den jeweils 2 bis 5 zeitgleich stattfindenden Sessions die vermeintlich «Besten» herauszufischen und an diesen über den Tag verteilt teilzunehmen.

Das heisst, dass Sie durch die zeitgleich laufenden, verschiedenen Sessions nicht nur Ihr eigenes Konferenzprogramm an diesem Tag zusammenstellen können. Vielmehr können Sie direkt Einfluss auf die zur Auswahl stehenden Themen durch Ihre Stimme bei der Session-Planung als auch durch eigene Session-Angebote üben. Und darüber hinaus können Sie auch noch den Fortgang der einzelnen Sessions durch Ihre Teilnahme mitgestalten.

Teilnahme? Ja, genau. Es heisst schliesslich Session und nicht Vortrag, da es auf einem BarCamp darum geht, ein Thema aktiv mitzugestaltenund sich einbringen zu können. Dies kann und soll gerne über die eigentliche Session (45 Minuten) hinausgehen. In Folge dessen finden sich über den Tag und am Abend genügend Zeiträume, um sich bei einem Kaffee oder später einem Glas Wein weiter zu unterhalten.

Warum das Barcamp Format?

Und damit sind wir auch schon bei der Frage, warum wir uns für das BarCamp Format entschieden haben.

Sie kennen das folgende Szenario sicherlich: Eine Tagung. Ein Vortrag. Gerne würde man (oder frau) zum Inhalt eine Anmerkung machen, sich an der Diskussion beteiligen. Doch so richtig vorgesehen ist das nicht. Zum Ende des Vortrags heisst es nur «Hat noch jemand eine Frage?» und in diesem Moment setzt auch auch schon der Kollege zu einem Co-Vortrag an, der nur mühsam vom Moderator nach 15 Minuten eingefangen werden kann…

Kommt Ihnen das bekannt vor? Uns schon. Und deswegen wollen wir es mit dem Schweizer IT Juristinnen Tag anders machen. Die TeilnehmerInnen sollen mehr Raum bekommen. Es soll interaktiver und dynamischer sein. Und von daher lag es nahe, den IT Juristinnen Taggleich ganz anders als die üblichen Konferenzen und Panels zu gestalten und zwar als BarCamp!

Was wird inhaltlich geboten?

Wie eben erläutert, bestimmen die Teilnehmer die Inhalte. Folglich können wir Ihnen diese Frage erst en detail beantworten, wenn der Sessionplan steht. Aber grundsätzlich wissen Sie bereits, was wir Ihnen inhaltlich bieten. Der thematische Rahmen ist schliesslich gesetzt.

Mit dem BarCamp zu «Digitalisierung & Recht» wenden wir uns an IT-JuristInnen, Datenschutzbeauftragte sowie IT-Sicherheitsbeauftragte mit juristischen Schwerpunkten. Aus diesem Spektrum und Ihren Ideen sowie Ansätzen ergeben sich die konkreten Themen. Wir bieten Ihnen den Raum dafür.

Dies klingt für die IT-Juristin, die bislang nur klassische Konferenzen besucht hat, jedoch einige möglicherweise etwas zu ungewohnt, zu abstrakt. Deswegen haben wir im Vorwege Teilnehmer gefragt, die sehr gerne als Session-Anbieter teilnehmen möchten und sie gebeten, ihre geplanten Sessions doch einmal kurz vorzustellen. Diese Session-Ideenfinden Sie hier. (Gerne ergänzen wir die Session-Ideen auch um Ihre Vorschläge,

Dabei gilt: Nein, natürlich müssen Sie sich nicht zum Thema Legal Tech oder IT-Sicherheit aus Sicht einer Datenschutzbeauftragen einbringen oder auch nur dafür interessieren. Vielleicht würden Sie lieber über Ihre Erfahrungen der DSGVO-Umsetzung in einem KMU sprechen oder über die Implementierung neuer Software der Massnahmen dazu in verschiedenen Länern. Oder Sie möchten gar nicht juristisch diskutieren, sondern viel lieber darüber, wie man Frauen in der IT-Branche sichtbarer macht? Kein Problem. It’s up to you!

Wie wird für die Qualität der Sessions gesorgt?

Sie sorgen für die Qualität der Sessions!

Sie haben kein Interesse an einem trocken runtergeratterten Vortrag zur Frage, wie sich modernes Online-Marketing mit dem DSG und der DSGVO verträgt? Sehr schön! Dann bieten Sie einen ebenso spannenden wie leicht verständlichen Impuls in einer Session an und diskutieren die Fragestellungen mit den anderen TeilnehmerInnen.

Sie sitzen in dem sterbenslangweiligen Vortrag einer Datenschutzbeauftragten, die ganz offensichtlich nur ihre Dienstleistung bewerben will? (Das ist ausdrücklich nicht gewünscht!) Stimmen Sie mit den Füssen ab. Verlassen Sie die Session. Gehen Sie woanders hin oder trinken Sie mit einer Kollegin Kaffee und tauschen Sie sich aus.

An wen richtet sich die Veranstaltung? Was ist das Ziel?

Der Schweizer IT Juristinnen Tag richtet sich – wie der Name schon sagt – an JuristInnen, die im weitesten Sinne im Bereich des IT-Rechts unterwegs sind. Dabei geht es jedoch gerade nicht darum, nur AnwältInnen anzusprechen, die den Fachanwalt für IT-Recht erworben haben und/oder ausschliesslich im klassischen IT-Recht unterwegs sind. Der Schweizer IT Juristinnen Tag soll vor allem dem Austausch von Wissen und der Vernetzung rund um die Themen Digitalisierung und Recht dienen. Denn wie wir alle wissen, die wir in diesen Bereichen tätig sind, nützt gerade hier ein Silo-Denken im Rahmen einer Profession herzlich wenig. Gleich ob unsere Tätigkeitsschwerpunkte etwa in der

  • Erstellung von Software-as-a-Service-Verträgen,
  • Umsetzung von DSGVO-Compliance Projekten,
  • Vertretung von Mandanten bei IT-Gewährleistungsrechtsfragen,
  • forensischen Verfolgung von IT-Angriffen,
  • Begleitung von Betriebsräten bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen oder in der
  • Beratung zu Blockchain-Technologien und/oder KI

liegen, stets gilt, dass sich die rechtlichen Fragestellungen und Probleme ohne einen Blick über den eigenen juristischen Tellerrand kaum lösen lassen.

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Deswegen richtet sich der Schweizer IT Juristinnen Tag zwar selbstverständlichen an RechtsanwältInnen, SyndikusanwältInnen, ReferendarInnen und StudentInnen sowie sonstige JuristInnen, aber ausdrücklich auch an Datenschutzbeauftragte und IT-Sicherheitsbeauftragte, die ihrerseits naturgemäss ebenfalls an der Schnittstelle zwischen IT und Recht arbeiten und möglicherweise ursprünglich von der IT-Seite zu dieser Thematik gekommen sind.

Was ist das Ziel der Veranstaltung?

Ziel der Veranstaltung ist es den Wissensstand zu erweitern, fachlich zu diskutieren und zeitgleich den Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen. Und aufgrund eben dieses Anspruchs haben wir uns für das Format des BarCamps (Was ist ein BarCamp?!) entschieden. Denn hier ist es möglich, einerseits das Wissen zu eigenen Schwerpunkten zu vertiefen, der etwa in der Gestaltung von IT-Beschaffungs-Verträgen liegt, und andererseits Einblick in artverwandte und doch fremde Tätigkeitsfelder zu erlangen – etwa in dem man der KollegIn zur forensischen Aufarbeitung von IT-Angriffen lauscht.

Daneben soll unkompliziert der Austausch über die verschiedenen Senioritätslevel hinweg erfolgen können. Legal Tech ist für Sie irgendwie immer noch ein Fremdwort? Dann lauschen Sie doch der jungen KollegIn in spe, die sich damit jedoch seit Jahren beschäftigt. Und die junge KollegIn freut sich sicher, aus der Session «Tricks und Kniffe in der IT-Vertragsverhandlung» der erfahrenen Syndikus-KollegIn etwas mitzunehmen. Doch wer weiss? Vielleicht bringt auch gerade die junge KollegIn einen Aspekt mit in die Session, den bisher keiner der alten Hasen bedacht hat?

Das Format des BarCamps mit zeitgleich laufenden, verschiedenen Sessions ermöglicht es Ihnen, Ihr persönliches Konferenzprogramm an diesem Tage zu zusammenzustellen und durch das Anbieten eigener Sessions gegebenenfalls auch selbst zu gestalten.

Richtet sich die Veranstaltung nur an Frauen?

Uns geht es darum, die vielen Frauen, die im Bereich des IT- und Datenschutzrechts unterwegs sind und jeden Tag grossartige Arbeit leisten, sichtbar zu machen und unter einander zu vernetzen. Denn ersteres passiert zu wenig, zu letzterem gibt es – leider – nur selten Gelegenheit. Deswegen spricht der Schweizer IT Juristinnen Tag in erster Linie Frauen an. Selbstverständlich sind aber beim Schweizer IT Juristinnen Tag Männer nicht ausgeschlossen.

Sprechen Sie mit uns und unter einander doch vorab auf Twitter!

Last but not least sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass wir uns selbstverständlich mit dem Schweizer IT Juristinnen Tag auch auf Twitterunter @ITJuristinnenCH wiederfinden und uns freuen, wenn unter dem Hashtag #ITJurT20CH bereits im Vorwege um Session-Ideen gerungen wird.




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